Der Kościuszko-Hügel
34 Meter, Zwierzyniec. Aufgeschüttet von den Händen einer ganzen Nation.
Nach dem Tod von Tadeusz Kościuszko 1817 beschloss Krakau, ihn so zu ehren, wie die Vorfahren Krak und Wanda geehrt hatten: mit einem Hügel. Er wurde 1820 bis 1823 aufgeschüttet, und die Erde brachten Menschen aus dem ganzen geteilten Polen, oft in Schubkarren, oft mit bloßen Händen. Ins Innere kam Erde von seinen Schlachtfeldern: Racławice, Maciejowice, Szczekociny und Dubienka, später auch von Kościuszkos Schlachten in Amerika.
In den 1850er Jahren umgaben die Österreicher den Hügel mit einem Fort, rissen ihn aber nicht ab. Heute ist im Fort ein Museum, und von oben sieht man Krakau, die Beskiden und bei klarer Luft die Tatra. Anfahrt: über die Washington-Allee von der Straßenbahnschleife Salwator, 20 Minuten bergauf, oder mit dem Bus 100.